Archiv für November 2011

Woran erkenne ich einen guten Energieberater?

Mittwoch, 9. November 2011

Wer in eine neue und effiziente Heizung investieren möchte, der kann vielfältige Fördermittel nutzen. Für die Fördermittelvermittlung ist eine Begutachtung durch einen Energieberater unumgänglich – doch wie findet man einen seriösen Energieberater?

Neben hauptberuflichen Gebäudeenergieberatern gibt es auch viele Handwerker, die eine passende Zusatzausbildung absolviert haben. Prinzipiell können beide Gruppen eine geförderte Energieberatung anbieten. Aufgrund der Tatsache, dass die reine Bezeichnung Energieberater keine geschützte Berufsbezeichnung ist, sollten Sie bei der Wahl eines Energieberaters auf entsprechende Zertifizierungen achten.

Achten Sie dabei auf die Referenzen, den Werdegang bzw. Referenzen und die Anerkennung durch staatliche Institutionen wie dem BAFA. Auch wenn die Beratungskosten z.T. vom Staat übernomen werden bleibt ein Eigenanteil – dies ist eine gute Energieberatung allerdings auch wert, denn die Aufdeckung von energetischen Schwachstellen rentiert sich schnell.

Im Portal “Energieberater-Suche” unter www.Energieberater-Suche.de finden Sie deutschlandweit unabhängige und neutrale Effizienzdienstleister / Energieberater mit Angabe von Qualifikation, Zertifizierung, Tätigkeitsschwerpunkt und regionalem Bezug übersichtlich nach PLZ sortiert. Fragen Sie doch mal jemanden, der sich mit Energiesparen wirklich auskennt und Ihnen energetisch und wirtschaftlich Massnahmen sinvoll optimiert und für Ihr Vorhaben bestmögliche Fördermittel organisiert und testiert.

Strom, Gas, Heizung – Das ist beim Umzug zu beachten

Donnerstag, 3. November 2011

Ein Umzug ist immer mit vielerlei Formalitäten verbunden. Unter anderem muss man sich auch um die Versorgung mit Strom und Gas kümmern. Kunden, die mit einem überregionalen Versorger einen Vertrag geschlossen haben, haben es einfach. Hier reicht die rechtzeitige Weitergabe der neuen Adresse sowie des Umzugstermins und alle Formalitäten sind erledigt.

Alle Kunden, die an einen regionalen Versorger gebunden sind, müssen den Stromanbieter wechseln beim Umzug. Das Gleiche gilt für den Gasanbieter. Wenn man nicht den meist teuren Standardtarif des örtlichen Grundversorgers bezahlen möchte, sollte man sich informieren, welcher Anbieter am neuen Wohnort die günstigsten Tarife bietet. Die Zeitspanne zwischen Auftragserteilung und Lieferungsbeginn kann sechs bis zwölf Wochen betragen. Liegt der Umzug innerhalb dieser Zeitspanne, wird die Versorgung durch den Grundversorger der Region gesichert. Diese Regelung greift auch dann, wenn noch mit keinem anderen Anbieter ein Vertrag geschlossen wurde. Diese Grundversorgung kann nach einem Umzug mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

Man kann im Internet auch einen gratis Stromvergleich machen. Verschiedene Internetseiten bieten solche Dienste an. Mit der Eingabe der Postleitzahl werden die Anbieter ermittelt, die den Wohnort versorgen können. Von den rund 900 deutschen Stromanbietern, sind nur ca. 100 überregional aktiv. Man sollte frühzeitig mit dem Vergleichen der Versorger anfangen. Bei der Wahl des neuen Anbieters für Strom, Gas und Heizung ist es ratsam, seine persönlichen Lebensumstände mit einzubeziehen. Wenn ein erneuter Umzug zeitlich absehbar ist, macht es z. B. wenig Sinn eine lange Vertragslaufzeit zu wählen. Grundsätzlich sollte man die Tarife genau miteinander vergleichen. Besonders beachten sollte man Vertragslaufzeiten, Preise und eventuell zu leistende Vorauszahlungen.

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