Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Woran erkenne ich einen guten Energieberater?

Mittwoch, 9. November 2011

Wer in eine neue und effiziente Heizung investieren möchte, der kann vielfältige Fördermittel nutzen. Für die Fördermittelvermittlung ist eine Begutachtung durch einen Energieberater unumgänglich – doch wie findet man einen seriösen Energieberater?

Neben hauptberuflichen Gebäudeenergieberatern gibt es auch viele Handwerker, die eine passende Zusatzausbildung absolviert haben. Prinzipiell können beide Gruppen eine geförderte Energieberatung anbieten. Aufgrund der Tatsache, dass die reine Bezeichnung Energieberater keine geschützte Berufsbezeichnung ist, sollten Sie bei der Wahl eines Energieberaters auf entsprechende Zertifizierungen achten.

Achten Sie dabei auf die Referenzen, den Werdegang bzw. Referenzen und die Anerkennung durch staatliche Institutionen wie dem BAFA. Auch wenn die Beratungskosten z.T. vom Staat übernomen werden bleibt ein Eigenanteil – dies ist eine gute Energieberatung allerdings auch wert, denn die Aufdeckung von energetischen Schwachstellen rentiert sich schnell.

Im Portal “Energieberater-Suche” unter www.Energieberater-Suche.de finden Sie deutschlandweit unabhängige und neutrale Effizienzdienstleister / Energieberater mit Angabe von Qualifikation, Zertifizierung, Tätigkeitsschwerpunkt und regionalem Bezug übersichtlich nach PLZ sortiert. Fragen Sie doch mal jemanden, der sich mit Energiesparen wirklich auskennt und Ihnen energetisch und wirtschaftlich Massnahmen sinvoll optimiert und für Ihr Vorhaben bestmögliche Fördermittel organisiert und testiert.

Strom, Gas, Heizung – Das ist beim Umzug zu beachten

Donnerstag, 3. November 2011

Ein Umzug ist immer mit vielerlei Formalitäten verbunden. Unter anderem muss man sich auch um die Versorgung mit Strom und Gas kümmern. Kunden, die mit einem überregionalen Versorger einen Vertrag geschlossen haben, haben es einfach. Hier reicht die rechtzeitige Weitergabe der neuen Adresse sowie des Umzugstermins und alle Formalitäten sind erledigt.

Alle Kunden, die an einen regionalen Versorger gebunden sind, müssen den Stromanbieter wechseln beim Umzug. Das Gleiche gilt für den Gasanbieter. Wenn man nicht den meist teuren Standardtarif des örtlichen Grundversorgers bezahlen möchte, sollte man sich informieren, welcher Anbieter am neuen Wohnort die günstigsten Tarife bietet. Die Zeitspanne zwischen Auftragserteilung und Lieferungsbeginn kann sechs bis zwölf Wochen betragen. Liegt der Umzug innerhalb dieser Zeitspanne, wird die Versorgung durch den Grundversorger der Region gesichert. Diese Regelung greift auch dann, wenn noch mit keinem anderen Anbieter ein Vertrag geschlossen wurde. Diese Grundversorgung kann nach einem Umzug mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

Man kann im Internet auch einen gratis Stromvergleich machen. Verschiedene Internetseiten bieten solche Dienste an. Mit der Eingabe der Postleitzahl werden die Anbieter ermittelt, die den Wohnort versorgen können. Von den rund 900 deutschen Stromanbietern, sind nur ca. 100 überregional aktiv. Man sollte frühzeitig mit dem Vergleichen der Versorger anfangen. Bei der Wahl des neuen Anbieters für Strom, Gas und Heizung ist es ratsam, seine persönlichen Lebensumstände mit einzubeziehen. Wenn ein erneuter Umzug zeitlich absehbar ist, macht es z. B. wenig Sinn eine lange Vertragslaufzeit zu wählen. Grundsätzlich sollte man die Tarife genau miteinander vergleichen. Besonders beachten sollte man Vertragslaufzeiten, Preise und eventuell zu leistende Vorauszahlungen.

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Wassergeführte vs elektrische Fußbodenheizung

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Viele Heizungsarten können sehr gut mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. Im Prinzip ist auch ein Einsatz im Fußboden oder in Wänden möglich. Man unterscheidet dabei zwischen wassergeführten und elektrischen Fußbodenheizungen.

Wassergeführte Fußbodenheizungen
Eine wassergeführte Heizung läuft mit Plastik- oder Metallrohren, die im Boden verlegt werden. Dadurch wird eine gleichmäßige Wärmestrahlung garantiert ohne dass Wärmelöcher entstehen. Hierbei entsteht eine Erwärmung, die von vielen als sehr angenehm empfunden wird, da der Boden direkt (und nicht nur die Luft) erwärmt wird. Gerade in der kalten Jahreszeit ist dies eine Wohltat. Zusätzlich wird bei einer solchen Beheizung kein Staub aufgewirbelt und eine Bildung von Schimmel wird vermieden.

Elektrische Fußbodenheizung
Ebenso möglich ist eine elektrische Variante. Von Vorteil ist, dass diese Heizung extrem flach ist und keinen Einsatz von heißem Wasser erfordert. Ferner benötigen Sie daher auch keinen Heizkessel, sondern nur einen Anschluss ans Stromnetz. Spielarten dieser Heizung gibt es als Nachtspeicherheizung oder direkte Heizung – je nachdem ob mit Nachtstrom aufgeheizt werden soll oder nicht.

Für weitere Infos und praktische Tipps zum Thema Fußbodenheizung besuchen Sie Fussbodenheizung-verlegen.de/.

Photovoltaikversicherung – Sicherheit für erneuerbare Energien

Freitag, 23. September 2011

In den letzten Jahren haben erneuerbare Energien immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mit den Plänen der Bundesregierung, die Atomkraft nach und nach abzuschaffen, wird dieser Trend mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin anhalten. Viele Hausbesitzer gehen daher mit diesem Trend einher und fassen die Installation einer Photovoltaikanlage ins Auge. Experten sind sich dabei einig: Mit einer solchen Anlage kann man sparen. Jedoch sind sie sich auch einig, dass man eine solche Anlage besonders schützen muss – mit einer Photovoltaikversicherung.

Bei einer solchen Solaranlage handelt es sich um eine große finanzielle Investition, welche auch geschützt werden muss. Egal ob Schäden durch Witterungseinflüsse oder Diebstahl entstehen, der finanzielle Aspekt ist dabei sehr groß. Eine Photovoltaikversicherung kann hier für die nötige finanzielle Sicherheit beim Anlagenbesitzer sorgen. Doch ein Vergleich der verschiedenen Photovoltaikversicherungen hat ergeben, dass nicht alle Versicherer dieselben Leistungen anbieten.

Absicherung der Anlage

Eine gute Photovoltaikversicherung bietet eine sogenannte „Allgefahrendeckung“. Dies bedeutet im Normalfall die komplette Absicherung der Anlage. Von Witterungsschäden, über technische Defekte bis hin zu menschlichem Versagen deckt eine solche Allgefahrendeckung jeden auftretenden Schaden ab. Sogar Diebstahl und Vandalismus sind darin inbegriffen. Bedenkt man die hohen Ausgaben für die Anlage selbst und die entstehenden Montagekosten möchte man seine Photovoltaikanlage ausreichend geschützt wissen – zumindest finanziell ist dies möglich. Doch um den wirklich besten Schutz für seine Solaranlage zu finden, muss man Vergleiche anstellen.

Photovoltaikversicherungen – Vergleich für mehr Sicherheit

Ein Vergleich der Photovoltaikversicherungen ist aus Sicht jedes Experten der grundlegende Schritt in diesem Bereich. Der Tarif muss speziell auf die eigene Anlage ausgelegt sein. Eine Allgefahrendeckung bietet zwar kompletten Schutz, ist jedoch teurer als andere Tarife. Es ist daher wichtig sich einen Tarif zusammenstellen zu lassen, welcher auf die speziellen Bedürfnisse der eigenen Anlage ausgelegt ist. So erhält man die optimale Absicherung zu den passenden Versicherungsprämien. Als Besitzer einer solchen Anlage sollte man sich dementsprechend gut und ausführlich beraten lassen. Ein Photovoltaikversicherung Vergleich kann einen großen Vorteil mit sich bringen.

Der Wintergarten als Energiesparmaßnahme? – Kein Ersatz für eine moderne Heizung

Montag, 11. Juli 2011

Der Wintergarten ist bei vielen Hausbesitzern sehr beliebt. Gerade in den kühleren Monaten bietet er die Möglichkeit, sich gemütlich “im Freien” aufzuhalten. Allerdings werden solche Glasanbauten häufig als Energiesparmaßnahme missverstanden. Denn zur Energieeinsparung trägt der Wintergarten in der Regel nur in sehr geringem Maße bei.

In Ländern mit einer hohen Anzahl an Sonnenstunden können Wintergärten zwar den passiven Energiegewinn durch Abgabe der überschüssigen Wärme an die angrenzenden Wohnräume steigern. In Deutschland funktioniert das jedoch nur bedingt. In den dunkleren Herbst- und Wintermonaten ist der Wärmegewinn nahezu bei null. Statt Energie zu sparen, wird dann Energie zum Heizen verbraucht. Unnötiges Heizen sollte man im Wintergarten daher vermeiden.

Bei dem Bau von Wintergärten sollte auf Wärmeschutzverglasung und eine thermische Trennung vom Haus geachtet werden, damit die Wärme nicht aus den beheizten Wohnräumen entweichen kann. Wer sparsam und effizient heizen will, dem empfiehlt die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) eine Modernisierung der Heizungsanlage. Denn durch veraltete Technik mit niedrigen Wirkungsgraden steigen die Kosten. Eine neue, effizient arbeitende Erdgas-Brennwerttherme verhilft dagegen wirkungsvoll zur Energieeinsparung.

Quelle: Initiative Erdgas pro Umwelt

Vergleich Wärmepumpe – Gasheizung

Dienstag, 31. Mai 2011

Es gibt immer mehr Bauherren und Hausbesitzer, die sich auf die uneingeschränkt vorhandene Energie von Luft, Wasser, Erdwärme und Sonne konzentrieren möchten. Mit Hilfe von so genannten Wärmepumpen ist es möglich, dass man diese Wärmequellen einfach und umweltfreundlich nutzen kann. Doch auch die Kosten sind ein sehr gutes Argument, das für die Pumpe gegenüber einer Gasheizung spricht. Wegen der vielen Vorteile setzt sich die Wärmepumpe nun auch in Deutschland nach und nach immer weiter durch.

Generell kann man sicher sein, dass sich alternative Energiesysteme immer weiter entwickeln, was vor allem für Hausbesitzer wichtig ist – denn die Strom- und Heizkosten sind in den letzten Jahren besonders angestiegen. Immer kleiner werdende Gas- und Ölvorkommen treiben die Preise nach und nach in die Höhe. Wenn man mit einer Wärmepumpe heizt, so macht man sich von diesen negativen Seiten fast komplett unabhängig.

Gerade solche Pumpen wie die Luft Wasser Pumpe, die Wasser Pumpe oder die Solar Pumpe sind einige der wirkungsvollsten Heizungsanlagen. Dies wirkt sich absolut positiv auf die Kosten aus, da diese für den Betrieb im Vergleich zur Öl- und Gasheizung um einiges geringer sind. Man spart hier insgesamt etwa 50 %. Ebenso verursacht die Wärmepumpe deutlich weniger Wartungskosten und man braucht für sie keinen Kamin, das heißt, auch die Kosten für eine Reinigung desselben fallen automatisch weg. Auch der Energiebedarf einer Wärmepumpe kann einfach ermittelt werden.

Der wichtigste Punkt des Sparens liegt allerdings bei der Wärmequelle. Weder Gas noch Öl muss man teuer einkaufen, da die Pumpe kostenlose Quellen nutzt: die Erde, das Grundwasser, die Luft oder die Sonne. Natürlich nimmt die Pumpe auch weniger Platz in Anspruch: Man benötigt keinen Lagerraum oder Öltank dafür. Der Platz in der Größenordnung einer normalen Gefriertruhe reicht meistens völlig aus.

Auch das Energiesparen kommt bei der Pumpe nicht zu kurz. Im Vergleich zur Gas- bzw. Ölheizung stößt die Wärmepumpe bei der Gewinnung der Energie viel weniger CO2 aus. Hier spricht man vor allem von einer stark verringerten Emission zwischen 50 und 60 %. Die CO2 Emission kann man sogar noch weiter senken, wenn man die Pumpe mit Ökostrom betreibt. Heizt man auf diese Art, kann man nicht nur Energie sparen, sondern auch für den Klimaschutz etwas Gutes tun. Das Gerät an sich stößt keinerlei CO2 aus.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass die Pumpe keine Emissionen direkt vor Ort produziert, was auch der Lebensqualität und Hygiene sehr zugute kommt. Aus diesem Grund sind Wärmepumpen einem fossilen Energieträger definitiv voraus, allerdings ist die Technik der Gasheizung wegen der Erfahrung seit vielen Jahren schon um einiges reifer.

Gute Dämmung senkt Heizkosten

Dienstag, 26. April 2011

Aufgrund der schon lang anhaltenden Diskussion rund die Abkehr von der fossiler und atomarer Energie hin zur Gewinnung grüner Energie und der damit verbundenen Preissteigerung im Energiebereich ist es nicht verwunderlich, dass sich auch immer mehr Eigenheimbesitzer Gedanken darüber machen, wie Sie im Kleinen bei sich zu Hause Energie und Wärme sparen können. Auch die staatlichen Forderungen für einen Neubau und nicht zuletzt ein drohender gesetzlicher Sanierungszwang für Altbauten haben dazu beigetragen, dass Hausbesitzer für dieses Thema sensibel geworden sind.

In fachgerechter Dämmung steckt nämlich eine großes energetisches Potenzial. Heizkosten können bei einem durchschnittlichen Wohnhaus so um die 30 %, in manchen Fällen sogar bis zu 50 % minimiert werden. Besondere Aufmerksamkeit sollten hier die Fenster bekommen. Wie Tests mit Wärmebildkameras beweisen, geht an diesen Stellen oftmals die meiste Energie verloren und das im wahrsten Sinne des Wortes! Moderne Alu- oder Holzfenster können durch Doppelverglasung und eine verbesserte Fugendämmung einen enormen Beitrag zur deutlichen Minimierung der Heizkosten leisten.

Bessere Dämmung der Fenster oder der Fassade hat aber nicht nur zum Vorteil, dass der Heizaufwand verringert wird. Auch im Sommer, wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, sind keine Ventilatoren und Klimaanlagen nötig. Wärme und Kühle werden zu den jeweiligen Jahreszeiten in gleicher Weise länger in den Räumen gehalten.

Großes Potenzial liegt auch bei der Dämmung des Daches, durch das, wenn nicht gerade mit Schnee bedeckt, im Winter Energie leicht flüchtet. Hier sollte der Dämmstoff entsprechend zwischen den Dachbalken großflächig angebracht werden. So erreichen Sie eine optimale Dämmung.

Während man sich also in unserer Gesellschaft über Atom- und Kohlekraftwerke debattiert, kann auch schon der einzelne Hausbesitzer mithilfe einer verbesserten Dämmung dazu beitragen, dass künftig weniger Brennstoffe und Energie verbraucht werden, so dass auch zukünftige Generationen nicht unverhältnismäßig hohe Bürden zu tragen haben. Vor allem in der Dämmung von Dach und Fenster steckt eine Menge an energetischem Potenzial, das man nutzen sollte.

Die Heizung brennt – Vorsichtsmaßnahmen zum Brandschutz

Freitag, 15. April 2011

Wenn die Heizung mal brennt, dann wird es teuer – doch eine kaputte Heizung ist im Brandfall nur der kleinste Schaden. Um größere Schäden am Haus und bei den Bewohnern zu vermeiden, sollten, neben einer regelmäßigen Wartung der Heizung, einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Rauchmelder rettet im Brandfall Leben

Immens wichtig ist ein Rauchmelder, damit man frühzeitig gewarnt wird. Rauchmelder können ganz einfach im Wohn- und Bürobereich nachgerüstet werden. Dabei müssen keine zusätzlichen Kabel verlegt werden. Die Batterie hat eine Lebensdauer von etwa 10 Jahren. Man unterscheidet zwischen optischen, photoelektrischen Rauchmeldern und Lasermeldern, die nach den gleichen Prinzip aber mit einer genaueren Technik eine Rauchentwicklung erkennen.

Viele Gründe sprechen für einen Rauchmelder: Die Anschaffungskosten sind sehr gering und die Installation einfach. In vielen Bundesländern ist eine Installation schon gesetzliche Pflicht. Im Privathaushalt sollte übrigens auch keine Wäsche auf Heizkörpern getrocknet werden. Neben der Begünstigung der Schimmelbildung – besonders im Altbau – erhöht eine solche Trocknung der Wäsche auch das Brandrisiko.

Rauchschutztüren und Feuerschutztore

Bei einem Heizungsbrand ist die Gefahr einer Rauchverletzung hoch. Hier können spezielle Rauchschutztüren helfen. Eine Rauchschutztür schließt sich im Brandfall selbstständig, so dass schnell verhindert wird, dass sich der Rauch ausweitet. Je nach Anwendungsgebiet, Größe und eingesetzter Technik sind die Kosten für Rauchschutztüren unterschiedlich. Bei Interesse kann man sich am besten bei einem Fachbetrieb informieren.

Für Gewerbebetriebe – insbesondere für Industriebetriebe – kann ein Feuerschutztor oder Brandschutztor sinnvoll sein, das bei großen Öffnungen in Lagern oder Garagen eingesetzt werden kann. Unterschieden wird zwischen feuerhemmenden, hochfeuerhemmenden und feuerbeständigen Türen. Eine Blockierung mit Keilen ist nicht erlaubt, da sich die Türen im Brandfall automatisch schließen müssen. Gesteuert wird dies über einen Brandmelder. Die Kosten dafür sind pauschal nicht anzugeben. Da sowieso Profis eine solche Anlage installieren müssen, empfiehlt sich eine Anfrage beim Fachmann.

Pelletheizung oder Elektroheizung – welches Heizsystem passt zu meinem Haus?

Donnerstag, 17. März 2011

Auf der Suche nach dem passenden Heizsystem fragen wir uns oft welches die notwendigen Voraussetzungen und die jeweiligen Vorteile einer Pelletheizung oder einer Elektroheizung gegenüber den klassischen Zentralheizungen sind. Diese Systeme sind immer öfter Thema, weil sie erneuerbare Energiequellen ausnutzen und Ihr Haus so von fossilen Brennstoffen unabhängig machen.

Die Pelletheizung, am Besten zusammen mit einem Warmwasserspeicher als Wärmepuffer oder als Kombinationskessel, der auch Holzhackschnitzel mitverbrennt, ist eine beliebte Zentralheizung im Einfamilienhaus. Auch wenn die Anschaffung vorerst nicht billiger als eine  klassische Heizung ist, sparen Sie auf lange Dauer, weil der Preis von Holzpellets als nachwachsender Rohstoff recht konstant bleibt. Außerdem wird die Anschaffung einer Pelletheizung grundsätzlich staatlich gefördert. Die modernen Pelletheizungen funktionieren fast vollständig automatisch, bringen also kein lästiges  Aufladen mit sich. Es fällt selten eine Wartung an, da die Heizung aus dem speziellen Lagerraum selbsttätig nachlädt. Mit der Wahl einer Pelletheizung ist auch das Problem der Warmewassererzeugung einfach gelöst, da die Zentralheizung gleich auch das notwendige Wasser miterwärmt. Insgesamt hat dieses Heizsystem bei Vollbetrieb einen relativ hohen Wirkungsgrad und kann den gewünschten Wohnkomfort mühelos sichern.

Die Elektroheizung ist dank dem wachsenden Angebot an Ökostrom trotz strengeren Regelungen durch die EnEV2009 für ein Einfamilienhaus eine immer attraktivere Lösung, da sie auch gut mit anderen auf erneuerbaren Energienträgern basierenden Systemen wie Photovoltaikanlagen kombinierbar ist. Als Zusatzheizung oder als Teil des Gesamtenergiekonzeptes des Hauses ist die Elektrogebäudeheizung vor allem durch die Vielfalt an Erscheinungsformen gekennzeichnet. Von einer Natursteinheizung zur Fußbodenheizung, von Flächenspeicherheizkörpern mit Schamottekern zur Infrarot-Wandheizung findet sich für jeden Anwendungsbereich auch für hohe Gestaltungsanforderungen das Richtige. Der geringe Investitionsaufwand ist ein bedeutender Vorteil der Elektroheizung, auch wenn die laufenden Heizkosten zum Großteil vom Strompreis abhängig sind. Mit Hilfe von vor Ort erzeugtem Ökostrom kann diese Abhängigkeit jedoch bedeutend gesenkt werden. Gleichzeitig sinkt damit der Bedarf an, für die konventionelle Stromerzeugung notwendigen, fossilen Brennstoffen und der Gesamtwirkungsgrad der Energienutzung wird gesteigert.

Die Wahl des geeigneten Heizsystems sollte auf jeden Fall unter der Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung der Unabhängingkeit von fossilen Brennstoffen erfolgen aber auch anhand der persönlichen Bedürfnisse getroffen werden.

Begutachtung einer Heizungsanlage vor dem Hauskauf

Mittwoch, 9. März 2011

Egal, ob Sie einen Umzug ins Ausland planen oder sich eine Wohnung in Berlin nehmen wollen – beim Kauf einer Immobilien sollten Sie die vorhandene Heizungsanlage in Augenschein nehmen. Denn schließlich soll in Ihrem neuen Heim sofort und ohne Störungen Warmwasser zur Verfügung stehen und die Heizung sollte ebenfalls störungsfrei in der kälteren Jahreszeit anlaufen.

Zunächst sollte in einem vollständigen Expose bereits die vorhandene Heizungsanlage beschrieben sein. Es gibt verschiedene Techniken, die in Frage kommen: Öl- oder Gaszentralheizung, Brennwertheizung, etc. Informieren Sie sich auf Basis des Exposes bereits vor der Besichtigung über die grundsätzliche Funktion des beschriebenen Heizungstypen. Lassen Sie sich vorab zudem den Energiepass des Kaufobjektes zukommen. Welche Emmissionswerte bzw. welchen Jahresnettoenergieverbrauch hat das Haus insgesamt? Zur Visualisierung dient eine Schiebeleiste, die im Idealfall im grünen Bereich und im schlechtesten Fall im roten Bereich steht.

Vor Ort nehmen Sie sich zur Besichtigung der Heizung bitte Zeit. Lassen Sie sich die Bauteile vom Verkäufer oder Makler erklären, soweit deren Fachwissen ausreicht. Wie sehen Heizung und Heizungsraum aus? Sind diese gepflegt, oder tropft stellenweise schon das Wasser und zeigen sich Rußablagerungen am Boden? Falls die Heizung ausgeschaltet sein sollte, lassen Sie die Heizung bitte einschalten. Es muss nicht der komplette Heizkreislauf anlaufen, aber zumindest sollte die Warmwasseraufbereitung probeweise anlaufen. Seitlich am Brenner der Heizung werden Sie die Wartungsplaketten des Heizungsbauers finden. Lassen Sie sich zudem die letzte Prüfbestätigung des Schornsteinfegers vorzeigen. Wann wurde die Heizung zum letzten Mal geprüft (jährliche Überprüfung durch den Schornsteinfeger ist z.B. in Deutschland Pflicht)? Gab es möglicherweise sogar einen Wartungsvertrag mit einer Heizungsfirma? Wurde der Warmwasserspeicher schon einmal gereinigt? Lassen Sie sich auch unbedingt die Öltanks zeigen, falls es eine Ölzentralheizung sein sollte. Handelt es sich hier noch um Metalltanks oder sind bereits Kunststofftanks verbaut? Wie alt ist die Heizung und wurden bereits Bauteile ausgetauscht? Welche Verbraucher hängen bei mehreren Heizkreisen auf welchem Kreis?

Sollten Sie auch nur geringe Zweifel an der Funktion der Heizungsanlage haben, können Sie diese durch eine Fachfirma begutachten lassen. Der Verkäufer muss dem natürlich zustimmen. Falls er nicht einwilligen sollte, können Sie direkt in Preisverhandlungen. Eine neue Heizung ist teuer – selbst wenn Sie bei einer effizienten neuen Heizung eventuell günstige KfW-Förderprogramme zur Finanzierung nutzen können.

Mehr Informationen
Erdwärmepumpen beim Hausbau
Planung, Bau & Finanzierung von Haus und Garten

Erdwärmepumpen – Schon beim Hausbau eine gute Option

Freitag, 25. Februar 2011

Wollen Sie ein Haus bauen und befinden sich in der Planungsphase, kommen Sie am Punkt Heiztechnik nicht vorbei. In Zeiten der Preisexplosionen von Öl, Erdgas und Strom sowie einer immer höheren Umweltbelastung, ist die Nutzung der Erdwärme die Alternative Nummer 1 beim Hausbau.

Der Vorteil: Erdwärme steht überall kostenlos zur Verfügung und ist unabhängig von Witterung und Tageszeit nutzbar. Durch den Einsatz von Erdwärmepumpen wird Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Gebäuden sowie zur Warmwasseraufbereitung nutzbar gemacht. Aus 25% eingespeister Energie erzeugt eine Erdwärmepumpe 100% Heizleistung.Die benötigte Energie wird hierbei nicht künstlich erzeugt, sondern natürlichen Ressourcen entzogen. Durch Kondensation und Verdampfung entsteht die Wärme, welche für Heizzwecke nutzbar gemacht wird.

Im Gegensatz zu anderen Heiztechniken ist der Anteil an Stromenergie der zugeführt werden muss, nicht nur äußerst gering, sondern kann stets berechnet und insoweit vorab kalkuliert werden. Dies sind aber noch lange nicht alle Vorteile. Insbesondere in der Wirtschaftlichkeit hat die Erdwärmepumpe gegenüber der herkömmlichen Ölheizung deutlich die Nase vorn. Sie arbeitet wesentlich effizienter und ist platzsparender. Für die Erdwärmepumpe muss nicht mehr als die Standfläche einer Waschmaschine eingeplant werden. Ein Raum für Tank und Kessel ist ebenso hinfällig, wie anfallende Wartungskosten für diese. Anders als die Ölheizung verursacht die Erdwärmepumpe keinerlei Emissionen vor Ort, was eine turnusmäßige Prüfung durch den Schornsteinfeger nicht erforderlich macht, die Wartungskosten also nochmals senkt.

In Sachen Umweltfreundlichkeit punktet die Erdwärmepumpe ebenfalls. Der CO2 Ausstoß gegenüber Ölheizungen ist wesentlich geringer. Das Sparpotential liegt bei knapp über 50%. Gegenüber einer Gasheizung sind die Vorteile der Erdwärmepumpen ebenfalls beachtlich. Obwohl Gas sauberer verbrennt als Öl, sind Erdwärmepumpen umweltfreundlicher, da sie bis nahezu 40% weniger CO2 verursachen. Gasheizungen müssen zudem per Abgasuntersuchung gewartet und vom Schornsteinfeger gereinigt werden, was gegenüber den Erdwärmepumpen weitere Kosten verursacht. Da die Erdwärmepumpe wesentlich mehr Energie erzeugt, als durch elektrische Verfahren zugeführt werden muss, liegen die Betriebskosten in einem beachtlich, niedrigem Bereich.

Wollen Sie also nicht nur beim Hausbau sich selbst, Ihrem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes tun, sondern vor allem die Folgekosten berechenbar gestalten, dann sollten Sie von Anfang an mit Erdwärme und dem Einsatz einer Wärmepumpe planen.

Moderne Heizkörper im Haus

Mittwoch, 23. Februar 2011

Wer es im Winter warm und gemütlich haben möchte, kommt an ihnen nur schlecht vorbei: Heizkörper. Ebenso wie ein Treppenlift, der den Alltag erleichter, wenn die Selbstständigkeit und Mobilität eingeschränkt ist, gehört der Heizkörper im Haus zu den nützlichen, aber optisch meist wenig vorteilhaften Gegenständen. Heizkörper hängen zudem oft genau da, wo man eigentlich lieber Möbel stellen möchte. Zum Glück haben findige Anbieter diese Nachteile erkannt, und Wärmelösungen entwickelt, die optisch und technisch für sich selbst sprechen. Lange vorbei die Zeiten des alten Rippenheizkörper, überholt auch die wandweiße Kompromisslösung der design-neutralen Flächenheizkörper. Ob extravagant für das Wohnzimmer, praktisch-individuell für das Bad- oder quietschbunt für das Kinderzimmer – moderne Heizlösungen haben nichts mehr gemein mit den tristen, grauen Kolossen von einst.

Schön und besonders geeignet für Funktionsbereiche wie Bad oder Flur sind moderne Flächenheizkörper. Sie sind wahlweise farbig oder in Edelstahl-Look zu bekommen. Bei besonders innovativen Modellen bleibt sogar die gesamte Befestigungs- und Anschlusstechnik verborgen. Hier sieht man nur noch die Schönheit der Oberfläche. Selbst die Temperaturregelung erfolgt so gut wie unsichtbar, über einen dezent integrierten Thermostatregler. Hier wird die Wärmequelle selbst zum Möbel. Zusätzlich verfügen derartige Modelle gewöhnlich über die Möglichkeit, Accessoires wie kleine Ablageflächen, Spiegel, Leuchten, Bügel oder Kleiderhaken zu integrieren. Der Heizkörper wird so zur individuellen Flurgarderobe.

Auch für das Bad gibt es sehr originelle neue Lösungen. Der Heizkörper als Handtuchhalter ist längst ein alter Bekannter. Neu aber sind Heizkörper in Form eines praktischen Regales, eines modernen Leuchtelementes, oder eines Raumteilers. Spezielle Design-Ideen hat man heute selbst für das Kinderzimmer. Asymmetrische Modelle in Form bunter Puzzle-Steine oder rosarote Prinzessinnen-Ausführung – originell und kindgemäß fügen sich diese Wärmelösungen in die heimische Spiellandschaft ein.

Gerade im Wohnzimmer kommt es auf einen harmonischen Raumeindruck an. „Die gute Stube“ ist Herzstück einer jeden Wohnung und soll Gemütlichkeit vermitteln, gleichzeitig aber auch repräsentativ sein. Besonders hier sollte die Wohnatmosphäre nicht von hässlichen Heizkörpern beeinträchtigt werden. Schöne Akzente setzten modische Design-Modelle. Sie kommen heute in so vielfältiger Optik daher, dass sie manchmal fast schon wie minimalistische Kunstobjekte wirken. Ob zusammengerolltes Stahlseil an der Wand oder spiralförmig gewundene Spindel, plastisch und im Design organischen Formen nachempfunden, machen sie erst gar nicht den Versuch, sich zu verstecken. Moderner geht es kaum.

Heizölpreise langfristig im Auge behalten

Freitag, 21. Januar 2011

Wer mit Öl heizt, sieht sich regelmäßig mit der gleichen Frage konfrontiert: Wann sollen die Heizöltanks am besten aufgefüllt werden, zu welchem Zeitpunkt ist eine Bestellung am günstigsten? Klar ist: man sollte nicht bis zu dem Augenblick warten, da die Heizöltanks mehr oder weniger leergefahren sind – denn dann hat man keine Möglichkeit mehr, den Heizöleinkauf zu planen. Etwas Vorlaufzeit braucht man schon.

Wer zum optimalen Zeitpunkt sein Heizöl kauft, kann eine Menge Geld sparen. Aber wann ist der optimale Zeitpunkt? Ist das augenblickliche Preisniveau niedrig oder kann man in der nächsten Zeit auf günstigere Preise spekulieren? Diesbezüglich muss man wissen, dass sich Heizölpreise “börsenartig” verhalten: einem Preisanstieg folgt in der Regel auch wieder eine Preiskorrektur. Das ist im Grunde auch naheliegend, denn die Preise für Heizöl werden – wie auch Benzinpreise – täglich neu berechnet, da sie von Rohstoffbörsen abhängig sind. Wer die Heizölpreise nicht nur tagesweise vergleicht, sondern über einen längeren Zeitraum analysiert, bekommt ein Gefühl für Hoch- und Niedrigpreisperioden und kann so auch Zwischentiefs gut einschätzen. Wer größere Lagermöglichkeiten für Heizöl hat, kann seinen Jahresvorrat an Heizöl unter Umständen auf zwei Bestellungen aufteilen und mit etwas Glück nochmal günstiger nachbestellen.

Heizölpreisspekulation hin oder her, alle fünf Jahre etwa sollte man seinen Tank komplett leerfahren und anschlieflend reinigen lassen. So vermeidet man, dass zu altes Heizöl im Tank verbleibt, dar¸ber hinaus kann man seine Tanks auch gleich von einem Fachmann überprüfen lassen.

Allerdings ist der Heizölpreis nicht nur abhängig vom Produktpreis an sich (Rohölförderung, Pipeline- oder Schiffstransportkosten, Raffineriekosten etc.), sondern auch von weiteren Faktoren – als da wären die Mineralölsteuer, die Mehrwertsteuer, der Transport zum Verbraucher, die Vertriebskosten sowie schliefllich die Händlermarge. Auch die Litermenge an Heizöl, die man abnimmt, sowie die Anzahl der möglichen Lieferstellen können den Heizölpreis beeinflussen.

Worauf man beim Gaspreisvergleich achten sollte

Freitag, 21. Januar 2011

Wer mit Gas heizt und seinen Gaspreis als zu teuer empfindet, kann ohne Probleme den Gasanbieter wechseln und so mit geringem Aufwand seine Heizkosten spürbar senken. Seit der Liberalisierung des Gasmarktes haben Verbraucher die Möglichkeit, den Gasversorger zu wechseln – und immer mehr Haushalte nehmen diese Möglichkeit in Anspruch. Wechselten 2009 nur vier Prozent aller Haushalte den Gasanbieter, so waren es laut einer Hochrechnung des Verbraucherportals Verivox im Jahr 2010 bereits zehn Prozent aller Haushalte.

Gleichwohl sich die Zahl der Gasanbieter-Wechsler binnen zwölf Monaten mehr als verdoppelt hat, ist der Anteil der wechselwilligen Haushalte noch gering – und das obwohl immer mehr Gasanbieter bundesweit auf den Markt treten und so eine Alternative zum Grundversorger darstellen. Viele Verbraucher dürften sich nicht bewusst sein, dass sie mit einem Strom- oder Gaspreisvergleich durchaus mehrere hundert Euro pro Jahr sparen können – abhängig vom aktuellen Tarif sowie vom Energieverbrauch. Da bekanntlich die meisten Verbraucher im Grundtarif des örtlichen Versorgers sind, dürfte sich ein Tarif- oder Anbieterwechsel für den Großteil der Verbraucher fraglos lohnen. Probleme sind nicht zu erwarten: Auch wer den Anbieter wechselt, hat ein gesetzliches Recht auf ununterbrochene Energieversorgung und wird bei etwaigen Problemen nicht im Kalten oder im Dunkeln sitzen.

Wer einen Gaspreisvergleich durchführen will, geht ins Internet. Dort geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Gasverbrauch ein, Sekunden später bekommen Sie die günstigsten Gasversorger nebst entsprechenden Tarifen angezeigt, die an Ihrem Wohnort verfügbar sind. Anhand diverser Filter (Vorauskasse, Kaution, Bonus, Biogas, Preisgarantie, Vertragslaufzeit u.a.) können Sie die Ergebnisse gemäß Ihrer Wünsche weiter verfeinern, denn bekanntlich ist für viele Verbraucher der Preis nicht das einzige Kriterium bei der Suche nach einem Versorger. Achten Sie beim Vertragsabschluss (bei den meisten Vergleichsportalen können Sie direkt online wechseln) auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit, auch wenn das wiederum vielleicht etwas teurer ist.

Übrigens: Die Gaspreise werden vornehmlich vor und nach der Heizperiode angepasst – deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Gaspreisvergleich, um bei einem erneuten Wechsel weiteres Sparpotenzial ausschöpfen zu können.

Holzpellets oder Heizöl?

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Einmal eingebaut, steht eine Heizung mehrere Jahrzehnte im Keller. Neben dem Kaufpreis sind Betriebssicherheit und vor allem der Brennstoff ausschlaggebend für die Kosten. Fest steht eins: Günstiges Heizen wird immer wichtiger.

Vergleicht man die beiden Systeme Ölheizung und Pelletheizung, so lassen sich folgende Aussagen treffen: Die Pelletheizung ist meist deutlich teurer in der Anschaffung und etwas Wartungsintensiver als eine Ölheizung. Z.B. fällt Asche an, die entsorgt werden muss. Dafür ist der Brennstoff sehr günstig zu haben. Bei Pellets gibt es keine Mineralölsteuer und der Brennstoff ist mit nur 7 % Mehrwertsteuer belastet. Der Energieinhalt beträgt ca. 5 kWh pro kg und damit ca. halb so hoch wie beim Heizöl. Um einen Liter Heizöl zu ersetzen benötigt man also ca. 2 kg Holzpellets. Bei einem aktuellen Pelletpreis von rund 250 € pro Tonne kostet der durchschnittliche Jahresbedarf für ein Einfamilienhaus (6 Tonnen) rund 1500 €.

Die Ölheizung besticht durch ihre geringe Störanfälligkeit, aufgrund der seit Jahren bewährten Technik, und ihrer guten Kombinierbarkeit mit Solaranlagen. Neueste Geräte sparen zusätzlich Heizöl durch Brennwerttechnik und sind teilweise modulierbar (die Brennerleistung passt sich dem aktuellen Wärmebedarf an). Eine bestehende Tankanlage vorausgesetzt ist die Anschaffung einer neuen Ölheizung rund 7.500 € günstiger als die einer Pelletheizung. Als Richtwert kann man mit ca. 7.500€ gegenüber 15.000 € rechnen. Die 7.500 € Preisvorteil bei der Anschaffung und weniger Wartungsaufwand erkauft man sich allerdings mit höheren Brennstoffkosten. Laut Heizöl-Preisvergleich HeizOel24.de liegen die aktuellen Heizölpreise bei rund 75 € / 100 Liter. Bezogen auf unser obiges Rechenbeispiel ist der Jahresvorrat Heizöl (3.000 Liter) also 750 € teurer. Ein guter Mittelwert, um sich die Amortisationsdauer der Pelletheizung auszurechnen, die demnach bei rund 10 Jahren liegt. Dass der Ölpreis allerdings stark schwanken kann, zeigt ein Blick in die letzten beiden Jahre. Preise zwischen 95 € / 100 Liter (Sommer 2008) sind ebenso vorgekommen wie 45 € / 100 Liter Heizöl im Frühjahr 2009. Besonders für Kunden mit großem Tank lohnt sich also ein Heizölpreisvergleich. Unabhängig vom Heizungssystem ist übrigens eine gute Wärmedämmung das A und O für niedrige Heizkosten.