Der Wintergarten als Energiesparmaßnahme? – Kein Ersatz für eine moderne Heizung

Der Wintergarten ist bei vielen Hausbesitzern sehr beliebt. Gerade in den kühleren Monaten bietet er die Möglichkeit, sich gemütlich “im Freien” aufzuhalten. Allerdings werden solche Glasanbauten häufig als Energiesparmaßnahme missverstanden. Denn zur Energieeinsparung trägt der Wintergarten in der Regel nur in sehr geringem Maße bei.

In Ländern mit einer hohen Anzahl an Sonnenstunden können Wintergärten zwar den passiven Energiegewinn durch Abgabe der überschüssigen Wärme an die angrenzenden Wohnräume steigern. In Deutschland funktioniert das jedoch nur bedingt. In den dunkleren Herbst- und Wintermonaten ist der Wärmegewinn nahezu bei null. Statt Energie zu sparen, wird dann Energie zum Heizen verbraucht. Unnötiges Heizen sollte man im Wintergarten daher vermeiden.

Bei dem Bau von Wintergärten sollte auf Wärmeschutzverglasung und eine thermische Trennung vom Haus geachtet werden, damit die Wärme nicht aus den beheizten Wohnräumen entweichen kann. Wer sparsam und effizient heizen will, dem empfiehlt die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) eine Modernisierung der Heizungsanlage. Denn durch veraltete Technik mit niedrigen Wirkungsgraden steigen die Kosten. Eine neue, effizient arbeitende Erdgas-Brennwerttherme verhilft dagegen wirkungsvoll zur Energieeinsparung.

Quelle: Initiative Erdgas pro Umwelt

1 Kommentar zu „Der Wintergarten als Energiesparmaßnahme? – Kein Ersatz für eine moderne Heizung“

  1. wolfgang sagt:

    Stimmt: eine thermische Trennung zwischen Wintergarten und Wohnräumen ist unbedingt erforderlich, damit im Winter nicht das ganze Haus faktisch zum schlecht isolierten Glashaus wird. Es sollte eine massiv gebaute Wand sein, die dank der Speichermasse zugleich dafür sorgt, dass die Wärme abends länger erhalten bleibt. Aber leider wird aus Gründen des “Wohngefühls” auf die Trennung oft verzichtet.

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