Ein Umzug ist immer mit vielerlei Formalitäten verbunden. Unter anderem muss man sich auch um die Versorgung mit Strom und Gas kümmern. Kunden, die mit einem überregionalen Versorger einen Vertrag geschlossen haben, haben es einfach. Hier reicht die rechtzeitige Weitergabe der neuen Adresse sowie des Umzugstermins und alle Formalitäten sind erledigt.
Alle Kunden, die an einen regionalen Versorger gebunden sind, müssen den Stromanbieter wechseln beim Umzug. Das Gleiche gilt für den Gasanbieter. Wenn man nicht den meist teuren Standardtarif des örtlichen Grundversorgers bezahlen möchte, sollte man sich informieren, welcher Anbieter am neuen Wohnort die günstigsten Tarife bietet. Die Zeitspanne zwischen Auftragserteilung und Lieferungsbeginn kann sechs bis zwölf Wochen betragen. Liegt der Umzug innerhalb dieser Zeitspanne, wird die Versorgung durch den Grundversorger der Region gesichert. Diese Regelung greift auch dann, wenn noch mit keinem anderen Anbieter ein Vertrag geschlossen wurde. Diese Grundversorgung kann nach einem Umzug mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
Man kann im Internet auch einen gratis Stromvergleich machen. Verschiedene Internetseiten bieten solche Dienste an. Mit der Eingabe der Postleitzahl werden die Anbieter ermittelt, die den Wohnort versorgen können. Von den rund 900 deutschen Stromanbietern, sind nur ca. 100 überregional aktiv. Man sollte frühzeitig mit dem Vergleichen der Versorger anfangen. Bei der Wahl des neuen Anbieters für Strom, Gas und Heizung ist es ratsam, seine persönlichen Lebensumstände mit einzubeziehen. Wenn ein erneuter Umzug zeitlich absehbar ist, macht es z. B. wenig Sinn eine lange Vertragslaufzeit zu wählen. Grundsätzlich sollte man die Tarife genau miteinander vergleichen. Besonders beachten sollte man Vertragslaufzeiten, Preise und eventuell zu leistende Vorauszahlungen.
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