Am 6. April diesen Jahres hat die Bundesregierung den Förderrahmen für die Abwrackprämie – oder offiziell Umweltprämie – auf 5 Milliarden Euro angehoben. Diese Prämie von 2.500 Euro wird bei der Verschrottung eines Gebrauchtwagens und gleichzeitigem Kauf eines Neuwagens unter bestimmten Voraussetzungen fällig. Neben anderen Kriterien müssen die Neuwagen die Abgasnorm “Euro 4″ erfüllen, um die Abwrackprämie zu erhalten. Vor allem der ökologische Nutzen der Abwrackprämie ist allerdings umstritten, Emissionsrechnungen belegen eine negative Ökobilanz. Die bei der Herstellung von Neuwagen verbrauchte Energie wird rechnerisch nicht durch die Emissionsveringerung beim Wechsel des PKW aufgewogen.
Abwrackprämie für alte Heizkessel
Bis zu vier Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind veraltet und jährlich kommen 300.000 weitere hinzu. Diese Zahlen vom ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) zeigen, dass eine Klimazeitbombe in deutschen Kellern tickt. Die Grünen fordern ebenfalls die Umweltprämie für Heizungen und betonen neben der möglichen Einsparung von jährlich zehn Millionen Tonnen CO2 vor allem die Förderung der heimischen Heizungsbauer um Vaillant, Buderus und Co.
Forderung der Umweltprämie auch vom Zentralverband Heizung
Auch der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima, Michael von Bock und Polach, fordert in einer Pressemitteilung die Abwrackprämie für Heizungen. “Nur 12 Prozent aller Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten energieeffizient und umweltschonend. Eine Abwrackprämie für alte Heizungskessel wird nach unserer Überzeugung den Modernisierungsstau im Heizungskeller schlagartig auflösen”, erklärt von Bock und Polach.
Schlagworte: Abwrackprämie, Förderungen, Heizung
Leider ist daraus bis jetzt nicht geworden. Schade eigentlich^^