Wer mit Gas heizt und seinen Gaspreis als zu teuer empfindet, kann ohne Probleme den Gasanbieter wechseln und so mit geringem Aufwand seine Heizkosten spürbar senken. Seit der Liberalisierung des Gasmarktes haben Verbraucher die Möglichkeit, den Gasversorger zu wechseln – und immer mehr Haushalte nehmen diese Möglichkeit in Anspruch. Wechselten 2009 nur vier Prozent aller Haushalte den Gasanbieter, so waren es laut einer Hochrechnung des Verbraucherportals Verivox im Jahr 2010 bereits zehn Prozent aller Haushalte.
Gleichwohl sich die Zahl der Gasanbieter-Wechsler binnen zwölf Monaten mehr als verdoppelt hat, ist der Anteil der wechselwilligen Haushalte noch gering – und das obwohl immer mehr Gasanbieter bundesweit auf den Markt treten und so eine Alternative zum Grundversorger darstellen. Viele Verbraucher dürften sich nicht bewusst sein, dass sie mit einem Strom- oder Gaspreisvergleich durchaus mehrere hundert Euro pro Jahr sparen können – abhängig vom aktuellen Tarif sowie vom Energieverbrauch. Da bekanntlich die meisten Verbraucher im Grundtarif des örtlichen Versorgers sind, dürfte sich ein Tarif- oder Anbieterwechsel für den Großteil der Verbraucher fraglos lohnen. Probleme sind nicht zu erwarten: Auch wer den Anbieter wechselt, hat ein gesetzliches Recht auf ununterbrochene Energieversorgung und wird bei etwaigen Problemen nicht im Kalten oder im Dunkeln sitzen.
Wer einen Gaspreisvergleich durchführen will, geht ins Internet. Dort geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Gasverbrauch ein, Sekunden später bekommen Sie die günstigsten Gasversorger nebst entsprechenden Tarifen angezeigt, die an Ihrem Wohnort verfügbar sind. Anhand diverser Filter (Vorauskasse, Kaution, Bonus, Biogas, Preisgarantie, Vertragslaufzeit u.a.) können Sie die Ergebnisse gemäß Ihrer Wünsche weiter verfeinern, denn bekanntlich ist für viele Verbraucher der Preis nicht das einzige Kriterium bei der Suche nach einem Versorger. Achten Sie beim Vertragsabschluss (bei den meisten Vergleichsportalen können Sie direkt online wechseln) auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit, auch wenn das wiederum vielleicht etwas teurer ist.
Übrigens: Die Gaspreise werden vornehmlich vor und nach der Heizperiode angepasst – deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Gaspreisvergleich, um bei einem erneuten Wechsel weiteres Sparpotenzial ausschöpfen zu können.
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